So fotografierst du Kleidung für den Onlineverkauf, mit dem Handy und ohne Studio
Das Foto ist das Einzige, was die Kundschaft anfassen kann. Mit einem Handy, einem Fenster und fünfzehn Minuten pro Kleidungsstück entstehen Katalogbilder, die verkaufen – und keine Rücksendungen verursachen.
Zuletzt aktualisiert: 9. Oktober 2026
Kurz gesagt
- Du brauchst weder Studio noch Kamera: Handy, Fensterlicht und glatter Hintergrund.
- Kleidungsstück gebügelt, Hochformat und das ganze Kleidungsstück im Bild.
- Drei bis fünf Fotos pro Kleidungsstück: Vorderseite, Rückseite, Stoffdetail und getragen.
- Die Farbe muss echt sein. Keine Filter: Das ist der häufigste Grund für Rücksendungen.
- Auf Werop sorgt die KI für weißen Hintergrund und das Format 3:4; deine Aufgabe sind das Licht und das Kleidungsstück.
Sechs Schritte, fünfzehn Minuten pro Kleidungsstück
Bereite das Kleidungsstück vor
Bügle oder dämpfe es, entferne Fussel und Fäden und schließe Knöpfe und Reißverschlüsse. Eine Falte, die man in der Hand nicht sieht, fällt auf dem Foto als Erstes auf.
Such dir seitliches Tageslicht
Neben einem großen Fenster, tagsüber und ohne direkte Sonne. Schalte die Lampen im Raum aus: Fensterlicht gemischt mit warmem Licht verfälscht die Farbe. Wenn der Schatten hart ist, häng ein weißes Laken ins Fenster.
Glatter, heller Hintergrund
Weiße Wand, Fotokarton oder ein glatter Stoff ohne Falten. Nichts, was mit dem Kleidungsstück konkurriert: keine Möbel, kein Fliesenboden, keine bunten Kleiderbügel.
Hochformat, ganzes Kleidungsstück
Handy im Hochformat und das ganze Kleidungsstück im Bild, mit etwas Luft drumherum. Nutze die Hauptkamera (1x): Das Weitwinkelobjektiv verzerrt. Leg das Handy auf oder nutze ein günstiges Stativ, damit alle Fotos aus derselben Höhe entstehen.
Mach die komplette Serie
Vorderseite, Rückseite, eine Nahaufnahme des Stoffs, ein Detail der Verarbeitung (Kragen, Knöpfe, Stickerei) und, wenn möglich, das Kleidungsstück getragen. Das erste Foto ist das, das im Katalog erscheint: Es sollte die Vorderseite sein.
Prüfe die Farbe
Vergleiche das Foto mit dem echten Kleidungsstück im selben Licht. Wenn Rot orange wirkt, korrigiere den Weißabgleich; verwende keine Filter. Eine Farbe, die nicht stimmt, ist der häufigste Grund für Rücksendungen.
Flach gelegt, auf dem Bügel, an der Puppe oder am Model
- Flach gelegt (von oben, auf einer glatten Fläche): am schnellsten und einheitlichsten. Ideal für T-Shirts, Strick und Accessoires. Achte auf symmetrische Ärmel und Säume.
- Auf dem Bügel, vor einer glatten Wand: funktioniert für Mäntel, Hemden und Kleider. Verwende immer denselben, unauffälligen Bügel.
- An der Schneiderpuppe: gibt Volumen, ohne dass du jemanden brauchst. Lohnt sich ab einigen Dutzend Kleidungsstücken.
- Am Model: hilft bei der Entscheidung am meisten, weil Fall und Größe sichtbar werden. Gib auf der Artikelseite die Körpergröße der Person und die getragene Größe an.
Wähle eine Methode als Hauptsystem und bleib in der ganzen Kollektion dabei: Ein Katalog, in dem jedes Kleidungsstück anders fotografiert ist, wirkt wie ein Flohmarkt, auch wenn jedes Foto gut ist.
Fehler, die Verkäufe kosten
- Handyblitz: macht den Stoff flach und lässt helle Farben ausbrennen.
- Hintergründe mit Struktur oder Gegenständen: Tagesdecken, Parkett, Pflanzen. Sie lenken ab und erschweren jedes Freistellen.
- Das Kleidungsstück anschneiden: Ärmel oder Saum außerhalb des Bildes. Die Kundschaft muss es ganz sehen.
- Filter und Sättigung: Das gelieferte Kleidungsstück sieht nicht aus wie auf dem Foto und kommt zurück.
- Fotos im Querformat: Fast alle kaufen mit dem Handy, im Hochformat.
- Schwarz auf dunklem Hintergrund, Weiß ohne Kontrast: Bei weißen Kleidungsstücken hilft ein sehr hellgrauer Hintergrund, damit die Silhouette erkennbar wird.
Was Werop mit deinen Fotos macht
Wenn du ein Foto im Panel hochlädst, erstellt Werop eine Katalogversion mit künstlicher Intelligenz: weißer Hintergrund, Kleidungsstück zentriert und Hochformat 3:4, für alle Shops gleich, damit das Raster des Marktplatzes einheitlich wirkt. Das Kleidungsstück wird nicht verändert, und bei einem Foto mit Model bleibt der ganze Körper auf Weiß erhalten. Das dauert von einigen Sekunden bis zu einigen Minuten, wenn du viele auf einmal hochlädst.
Das nimmt dir das Freistellen ab, macht aber aus einem schlechten Ausgangsfoto kein gutes: Wenn das Kleidungsstück zerknittert, schlecht beleuchtet oder angeschnitten ist, ist es die Katalogversion auch. Fotos dürfen bis zu 20 MB groß sein; das Foto direkt vom Handy kannst du so verwenden, wie es ist.
Häufige Fragen
Braucht man eine Profikamera, um Kleidung zu fotografieren?
Nein. Ein Handy aus den letzten fünf oder sechs Jahren, Tageslicht vom Fenster und ein glatter Hintergrund ergeben völlig brauchbare Katalogfotos. Das Licht und die Vorbereitung des Kleidungsstücks zählen viel mehr als die Kamera.
Fotografiert man Kleidung besser flach gelegt, auf dem Bügel, an der Puppe oder am Model?
Am Model verkauft sich am besten, weil Fall und Größe sichtbar werden, aber es macht mehr Arbeit. Flach gelegt (auf einer glatten Fläche, von oben) ist am schnellsten und einheitlichsten für T-Shirts und Strick. Der Bügel funktioniert für Mäntel und Kleider. Wichtig ist, in der ganzen Kollektion dasselbe System zu verwenden.
Wie viele Fotos braucht jedes Kleidungsstück?
Drei bis fünf: Vorderseite, Rückseite, ein Stoffdetail und, wenn möglich, das Kleidungsstück getragen. Weniger als drei lassen Fragen offen; mehr als sechs bringen selten etwas.
Was macht die KI von Werop mit meinen Fotos?
Wenn du ein Produktfoto hochlädst, erstellt Werop automatisch eine Katalogversion: weißer Hintergrund, Kleidungsstück zentriert und Hochformat 3:4, im ganzen Shop gleich. Das Kleidungsstück wird nicht verändert. Das Original bleibt erhalten, und du kannst das Bild jederzeit ersetzen.
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Lad das Foto hoch – um den weißen Hintergrund kümmern wir uns
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